Frühling in Madrid
Das war unser Plan.
Am 29. Februar haben wir Flug nach, und Hotel in Madrid gebucht.
Am 29. Februar wurde Corona in den Medien schon langsam zum Thema, aber bis zum 8. Mai ist es ja noch ewig hin.
Schweinepest, Vogelgrippe, Sars, Ebola, aus Raider wird jetzt Twix - wir hatten doch all diese Themen schadlos überstanden.
Am 29. Februar sprach man davon die Leipziger Buchmesse vielleicht abzusagen, während die vollen Bundesligastadien eine Hass-Kampagne einiger Idioten gegen Dietmar Hopp ertragen mussten.

Am 29. Februar haben wir gebucht, ins Tagebuch schrieb ich noch: "Hoffentlich wird das keine Corona-Falle"
Dann ging alles sehr schnell.
Am 15. März war bereits klar, dass es nichts wird mit Madrid.
Am 24. April sagten uns Hotel und Lufthansi unabhängig voneinander ab.

Den genehmigten Urlaub mussten wir trotzdem nehmen, aber kein Problem, Bayern ist ja wunderschön, das Wetter ist seit Wochen herrlich.
Das die Ausgangsbeschränkungen gelockert wurden, haben nicht nur wir nutzen wollen, sondern auch die Eisheiligen.
Unsere Urlaubstage waren leider teilweise kälter, als die Januartage 2020. Schade.

Unser erster Corona-Urlaub: Plan und Realität auf einer Seite.
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Ein paar Daten zur Corona-Entwicklung, Ende Februar

- 27.2. - Japan schließt Schulen bis Ende März
- 27.2. - 400 Menschen in Heinsberg unter Quarantäne
- 27.2. - Mailand liegt lahm
- 27.2. - Amerikaner trinken angeblich weniger Corona-Bier
- 28.2. - Schweiz verbietet Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen
- 29.2. - Zeidlers buchen Kurzurlaub in Madrid
- 29.2. - Menschen in Südkorea sollen am Wochenende zu Hause bleiben
- 29.2. - Erster Coronavirus-Todesfall in der USA (bei uns am 10.3.)
- 4.3. - 15 von 16 Bundesländer haben Infektion nachgewiesen.
- 4.3. - Chinas Automarkt bricht um 80 Prozent ein
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